Virtueller Donut & Kaffee, Lust auf einen gemeinsamen Donut

Wir haben bei uns im Unternehmen seit vier Wochen die slack-App „donut“ im Einsatz und stellen fest, dass zwanglose (digitale) Verabredungen zu einer Tasse Kaffee dadurch nun wieder in größerer Zahl stattfinden – trotz Home-Office.

Gemeinsamer virtueller Donut
donut Lol
digitale Verabredungen zu einer Tasse Kaffee

Anfängliche Skepsis

Zugegebenermaßen war ich zunächst nicht ganz so euphorisch, als einer unserer Kollegen neulich mit der slack-App „donut“ um die Ecke kam. Besonders skeptisch war ich bezüglich des „Zufallsprinzips“, welches nach dem Go-live regelmäßig Mitarbeiter zu einer Unterhaltung zusammenführen soll. Interessanterweise ist genau dieses Detail inzwischen der Grund, warum ich donut ein sehr cooles Tool finde.

Die App ist integriert in unseren Business-Messenger slack, den wir jetzt schon seit über zwei Jahren nutzen. Hier sorgt der im Messenger integrierte Bot dafür, dass jede Woche in unserem 18-köpfigen Team neun neue Zweierkonstellationen entstehen. Die Paare werden dabei von der App auf eine sehr witzige Art motiviert, sich auf eine Tasse Kaffee zu treffen – oder eben auch einen Donut.  

Gemeinsamer virtueller Donut
slack-App Donut integriert in Business-Messenger slack
Mitarbeiter zu einer Unterhaltung zusammenführen
virtueller Donut im Homeoffice

Fortschreitende Begeisterung

Ich hatte diese Woche bereits mein drittes „donut-Intro“ – meist für eine halbe Stunde nach der Mittagspause – und habe dieses neue Tool schon nach den ersten Wochen sehr zu schätzen gelernt. Auch wir haben inzwischen eine Unternehmensgröße erreicht, die es deutlich schwerer als noch zu unseren Gründerzeiten macht, sich regelmäßig mit jedem Teammitglied auszutauschen und gegenseitig auf Stand zu bringen. Außerdem hilft es mir im Corona-Lockdown, meine Sozial- und Mitarbeiterkontakte wieder etwas zu erhöhen.

Gemeinsamer virtueller Donut
slack App "Donut"
virtueller Donut
Homeoffice
virtueller Kaffee
regelmäßiger Austausch mit jedem Teammitglied
Erhöhung der Sozial- und Mitarbeiterkontakte

Meine bisherigen „donut-Intros“ hatten alle einen sehr unterschiedlichen Charakter und logischerweise auch andere Inhalte. Ich empfand alle drei Gespräche als sehr vertrauensvoll und „besonders“. Das lag zum einen vermutlich daran, dass wir die Notebookkameras aktiviert hatten, um uns nicht nur hören, sondern auch sehen zu können. Zum anderen hatten wir uns für diese zwanglose Verabredung aber auch bewusst Zeit genommen – ganz ohne Agenda. Ohne donut wäre das in dieser Form nicht passiert!

Verbindlich Spaß haben

Trotz der spaßigen Elemente hat die donut-App etwas sehr Verbindliches. So erhalte ich beispielsweise wöchentlich per slack ein Status-Update. In meinem Fall sehe ich jetzt gerade, dass ich bereits die vierte Einladung erhalten und mich damit bereits mit 22 % unseres gesamten Teams verabredet habe. Selbstverständlich motiviert es mich, dass ich bislang keine Verabredung geschwänzt habe und meine Bilanz deshalb 100 % beträgt.

Gemeinsamer virtueller Donut
wöchentliche Status-Updates in Slack
Donut Stats
verbindlich Spaß haben

To be continued

Kommenden Montag steht übrigens mein donut-Intro Nummer vier an. Auch auf dieses Gespräch freue ich mich sehr, da mit diesem Kollegen zwar in letzter Zeit regelmäßig Unterhaltungen stattfanden, diese aber ausschließlich projektbezogen waren. Ich bin schon sehr gespannt, was er darüber hinaus zu erzählen hat.

Wer mehr zur donut-App wissen möchte, dem empfehle ich dieses YouTube-Video.

In einem anderen Blogartikel schreibe ich übrigens über den Einsatz von slack bei uns im Unternehmen.

Autor: Armin Müller, Geschäftsführer drehmoment www.drehmoment-gmbh.de